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204.1
Vorwort
Eine typische Expertenmeinung die nicht verstummt, die sagt: Man kann es drehen und wenden wie man will, - die Gleichraumverbrennung im Ottomotor, ist und bleibt die günstigste Möglichkeit Wärme in Arbeit umzusetzen.
Es spricht für den Otto- und Dieselmotor und stärkt die Überzeugung, dass der moderne Automobilmotor eine ausgereifte Sache ist.
Diese Meinung kommt einem Tabu gleich, und wird oft mit sehr starker Überzeugung verfochten.
Beim genauen Hinsehen, kommen Zweifel am ausgereiften Motor, es sieht eher nach einer Schutzbehauptung aus, um den schlechten Wirkungsgrad bei Otto- und Dieselmotoren zu rechtfertigen.
Durch die in jeder Fachzeitschrift angepriesenen Drehmoment- und Leistungsangaben wird dem Leser ein Fortschritt vorgeführt, der in Wirklichkeit keiner ist.
Mit allen Änderungen an Otto- und Dieselmotoren, die heute als Fortschritt bezeichnet werden, wurden zwar imponierende Leistungssteigerungen erzielt, die nur durch große Opfer erkauft wurden. Der Wirkungsgrad wurde wurde der Leistung wegen geopfert.
Die Effektivität der Motore ging auf ein unvertretbar niedriges Niveau zurück.
Nach 125 Jahren Automobiltechnik, erlebt man es im Jahre 2000 dass von 100 Litern getankten Benzin, 85 Liter über den Kühler und Auspuff abgeblasen werden, damit man sich mit den restlichen 15 Litern fortbewegen kann.
Beim Formel 1 Rennwagen, mit 200 kW wird die Leistung über die Drehzahl herausgeholt, mit dem Ergebnis, dass 95 Liter Benzin abgeblasen und nur 5 Liter effektiv genutzt werden.Es ist unter Fachleuten ein bekanntes Problem, das auf die kurze Verbrennungszeit zurückzuführen ist. Das Problem gilt als quasi unlösbar, diese Meinung ist die größte Hürde, die es zu überwinden gilt.
Das Buch in Verbindung mit der CD-ROM soll das erste Mal in der Geschichte des Verbrennungsmotors einen Beitrag dazu leisten, wie durch einen voll- wärmeisolierten Motor ggf. ein Jahrhundertproblem gelöst werden kann.
Ein Konzept zu einem effektiven, sparsamen Fahrzeugmotor wäre nach hundert Jahren Hoffnung und Überraschung zugleich.
Ein solcher Motor müßte ein in jeder Hinsicht ein besserer Automobilantrieb sein, als der konventionelle Viertaktmotor. Nur so könnte das nächste Automobiljahrhundert ökologisch sauberer werden.
Die Akzeptanz aber - ist nur dann gesichert, wenn der neue Motor kompakter, fertigungs- und wartungsfreundlicher und vor allem preisgünstiger herzustellen ist, als alle bisherigen Kraftfahrzeugantriebe.
Der Motor muß an Anwendungen aller Art angepaßt werden können. Am wichtigsten ist, daß er einen wesentlich verbesserten Wirkungsgrad aufweisen muß, d.h. im Vergleich zum konventionellen Motor müßte der Kraftstoffverbrauch bei gleicher Leistung mindestens halbiert werden.
Ein neuer Motor muß zukunftsweisend sein: Die anstehenden ökologischen Probleme, besonders der weltweite CO2 -Ausstoß, lassen sich nur durch ein neues Energiesparprinzip lösen, das für alle weitere Entwicklungen dann zum Maßstab werden muß.
Unter Nr. 0602272 wurde am 16.04.1997 das Europäische Patent zu einem Motor erteilt, bei dem die genannten Vorgaben eines alternativen Motors zutreffen. Der Eintaktmotor, ein Drehkolbenmotor der durch Segmentzylinder kontinuierlich Verbrennungsarbeit leistet.
Dieser Motor nimmt in Anspruch, weltweit der erste Verbrennungsmotor zu werden, der nicht wie die herkömmlichen Motore gekühlt wird, sondern voll wärmeisoliert betrieben werden kann. Dies wird durch die Konstruktion mit modernen technischen Keramiken und austenitisch- ferritischen Hochtemperatur- Legierungen ermöglicht.
Der Ottomotor ist heute nach über hundert Jahren vom Funktionsprinzip her unverändert geblieben:Für die Autoindustrie ein unangreifbares Tabu. Es ist an der Zeit, hier ein Umdenken einzuleiten, denn es ist mit diesem neuen Motor kein spektakulärer Pressewirbel beabsichtigt, sondern eine Lösung der anstehenden Motorprobleme ist wichtiger.
Walter Müller
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